Was gibt es eigentlich bei uns zum Essen?

und was kostet mich das alles?

 

Das Menü kostet aktuell 210 Euro, vor Ort gibt es dann die Möglichkeit sich mit Kaviar und weiteren Gerichten den Abend noch umfangreicher und schöner zu gestalten.

 

und so, oder so ähnlich sieht unser Menü über die kalte Jahreszeit aus:

 

Snacks zum Ankommen

 

Gequellde mit weißem Kees

Macaron „Hommage an die Pfalz“

„Weck Worschd un Woi“

Dampfnudel un Woisß

 

als Wegzehrung

 

„20 SEKUNDEN IN KYOTO“

Unagi, Sansho und Imperialkaviar

 

im Menü

Gegrilltes Nigiri

frischer Wasabi, Pfälzer Ingwer und Tare

 

Karotte inspiriert durch „Krug Grande Cuvée 172“

mild geräucherte Lachsforelle, Zitrus und Habanero

 

Altrhein-Zander mit Macrona-Mandelnmariniert

Holunderblüte, Kaffeeöl „lightroast“ und erster Spargel

 

Bries und Bauch vom Viernheimer Lamm

gegrillte Garnele, Trüffelspinat und Kräutersaitlinge

 

Stör in Erbsenmiso mariniert „BBQ“

erste Frühlingsboten, Jalapeno und Lemonquat

 

Taube von Theo Kieffer

„Izakaya Syle“

&

Brot und Butter

 

Gintense

„Tokyo-Mule“

 

Kleine Sellerietarte „Malaga“

Eis aus schwarzem Wintertrüffel und PX

 

Nun noch ein paar Worte zur Idee der Reise – und damit des Abends, den ihr bei uns verbringen dürft. Sie bildet einen perfekten Schnitt von unseren Ausbildungen über unsere Leidenschaften hin zum für uns perfekten Schnitt dessen, was uns in  den vielen Restaurants, die wir schon gemeinsam besuchen durften, begeistert und inspiriert hat.

Wir, das sind – als Köpfe hinter der Idee – Bettina und Ben. Und unsere Leidenschaft ist, gute Restaurantkonzepte zu besuchen und Weine zu verkosten.

Doch fangen wir am Anfang an. Ich war in der Schule nie der Beste und „musste“ aufgrund dessen eine Lehre zum Bäcker machen – zu diesem Zeitpunkt und langfristig gedacht nicht wirklich was für mich. Jetzt aber, fast 20 Jahre später, kann ich sagen, die Zeit hat mich – wenn auch unbewusst – sehr geprägt und mir Disziplin, die Liebe zum Handwerk und das Auge für Details mitgegeben.

Und genau dieses Auge für Details ist es, das mich in meiner zweiten Ausbildung zum Koch angetrieben hat und bis heute fesselt. Ich liebe Details, die kleinen Dinge, die unaufgeregt daher kommen und ein Gericht oder auch einen Abend tänzeln lassen.

Die Reise durch unsere Gedanken wird im Raumkonzept erstmals wirklich fühlbar. 15 war im Intense lange die Zahl, nach der wir uns gerichtet haben: 15 Gänge für 15 Gäste. Im neuen Intense soll das etwas freier sein. Ja, es wird viele kleine und mittelgroße Gerichte geben, aber das wollen wir an die Jahreszeit anpassen.

Gastronomie ist im Wandel und muss sich wandeln. Auch ein Tisch am Wochenende kostet in Zukunft mehr, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt. In anderen Branchen ist das seit Ewigkeiten so, nur Gastronomen haben sich nie getraut, diesen Schritt zu gehen. Am Ende werden es euch unsere Mitarbeiter danken.

Krustiges, warmes Brot als Hommage an die Ausbildung, kleine Gerichte, die sehr intensiv, manchmal fordernd, aber auch einfach lecker sind. Handwerk, das nicht damit anfängt, einen guten Schinken zu kaufen – nein, das Ganze selbst zu machen. Wenn wir Soyasoßen und Miso verwenden ist es selbstverständlich, dass wir diese aus regionalen Zutaten selbst herstellen. Auch wenn wir den Import von Lebensmitteln so gering wie möglich zu halten versuchen – ohne Yuzu, Trüffel und andere tolle Lebensmittel zu kochen, kann ich mir dennoch nicht vorstellen.

Ich mag Purismus, manchmal ist das Quäntchen mehr aber eben das Quäntchen mehr.
Also auch da ist kein Platz für Dogmatismus. Am Ende geht es um Geschmack, intensive Aromen, Gerichte, die euch mit uns verbinden, von Feuer und Rauch getragen werden und euch emotional packen..

Säurespitzen, gefedert von der Magie guter Butter.
Rohe Fische, umschmeichelt vom Umami fermentierter Soßen und Früchte.
Gemüse, über Glut so zubereitet, das seine Finesse von roher Gewalt umspielt wird.
Fleisch, am liebsten Wild, das wir in ein neues klassisches Gewand stecken.
Desserts, die neu sind, oder welche, die euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weil ihr an eure Kindheit zurück denkt.

Die offene Küche gibt euch einen Blick auf viele Hände, das lodernde Feuer und die Möglichkeit, uns jederzeit alle Fragen zu stellen

Das ist „Intense“. Das sind Wir.